Freitag, 04.08.2006

Am Vorabend um 21 Uhr fängt die Reise an, Achim fährt zu Hause los und holt knapp 2 Stunden später Flo zu Hause in Kassel ab. Gemeinsam geht es auf der A7 weiter gen Süden und gegen Viertel nach 2 treffen beide in Würzburg ein, wo sie auf Felix treffen, der schon vorher aus Lüdenscheid angereist ist und sein Auto für die Dauer der Reise in Würzburg stehen lässt. Nachdem das Gepäck fürs erste verstaut ist, geht es nochmal ein Stück auf die Autobahn, um dann in Dinkelsbühl das Nachtlager aufzuschlagen

Am nächsten Morgen um 6:30 Uhr klingelt bei Hannes der Wecker, doch eigentlich völlig umsonst so früh ;-) Bei den anderen fängt der neue Tag erst gegen 8:30 Uhr an, als Flo Felix und Achim weckt. Nach dem Frühstück geht für die Drei noch eine Runde in die Altstadt von Dinkelsbühl, um dann um 10 Uhr nach Schnaitheim aufzubrechen. Unterwegs ist allerdings noch einmal tanken in Ellwangen notwendig, was durch Ortsunkenntnis etwas länger gedauert hat ;-) Gegen 12 Uhr war es dann soweit, Achim, Flo und Felix treffen bei Hannes in Schnaitheim ein. Hier gibt es auch noch eine Menge zu verladen und es treten Probleme mit der Zuladung, der Wassertank wird entleert und etwas Vorrat muss zurückgelassen werden. Doch um 12:40 Uhr ist dann endlich Land in Sicht und die Fahrt kann über die A7 weiter gehen.

Nachdem die Autobahn in Österreich auch mautpflichtig ist, fahren wir durch Bregenz und Feldkirch weiter in die Schweiz, was etwas zu einer Tortur wird, da es durch Bregenz und Feldkirch ganz und gar nicht flüssig geht, grüne Welle ist dort wohl unbekannt. Flüssiger geht es dann durch Liechtenstein und vorbei an Hilti und zahlreichen Banken in die Schweiz. Das Wetter ist ziemlich schlecht, es regnet fast ununterbrochen, aber auf der anderen Seite des Tales in Appenzell zeigt sich schon der blaue Himmel, Hoffnung keimt auf. Als dann der Grenzübergang in die Schweiz passiert wird, sieht die Wettersituation schon wieder besser aus und wird auch immer besser, je weiter wir gen Chur kommen. In Maienfeld geht es dann geradeso durch die Kaserne der Schweizer Armee, das Wohnmobil passt gerade so durch die beiden Tore.

Wenige Kilometer weiter werden dann die Weinfelder von Maienfeld passiert und es geht durch die enge Ortsdurchfahrt.

Gegen 16:30 Uhr wird dann Chur erreicht und es gibt erstmal eine ausgiebige Bahnhofsbesichtigung. Nachdem ein erster Blick in die Postautostation geworfen wurde, geht es zum Geldwechseln, damit genügend Fränkli für die kommende Woche gibt. Anschließend geht es weiter zu den Bahnsteigen der RhB, denn dort sollen die nächsten Züge abfahren. Wir treffen dort auch auf unsere erste Werbelok, die HGE 4/4 "' 647 mit Werbung für die Graubündner Kantonalbank, die uns am nächsten Tag noch öfters begegnen sollte. Nachdem die Ausfahrt mehrerer Züge fotografisch und filmisch festgehalten wurde, geht es nochmals zur Postautostation und anschließend zum nächsten Migros, um die Vorräte um ein paar Dinge zu ergänzen. Auch eine Handykarte für das Schweizer Netz wurde gekauft, um Kosten zu sparen.

Nachdem alle Besorgungen getätigt sind, geht es wieder weiter nach Filisur, auch entlang der kleinen Roten. In der Nähe des Bahnhofs Reichenau-Tamins werden noch zwei Züge der RhB abgepasst und es geht weiter nach Filisur, wo wir dann gegen 19 Uhr ankommen. Dort erwartete uns Lori schon freudig und nach einem schnellen Aufbau des Wohnmobils und der Zelte ging es weiter ins Hotel Grischuna, dort hatten wir schon vor ein paar Monaten als Einstieg zur Reise ein Käsefondue bestellt. Nach dem köstlichen Essen war es dann schon 23:30 Uhr und nach einem kleinen nächtlichen Fotoshooting am noch erleuchteten Bahnhof ging es dann zurück zum Camping, wo noch eine Gruppe Teilnachtaktiver den ersten Tag ausklingen ließ ;-)


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